Entwurf zum Reichsparteitag 1936

Propaganda im kleinen Format

Briefmarkenentwürfe des Nationalsozialismus. Museum für Kommunikation Frankfurt, 9. Juni bis 10. Juli 2005

Ob engagierter Sammler oder interessierter Laie – in den Briefmarken, die das Dritte Reich herausgegeben hat, sehen viele Menschen zu Recht zeithistorische Dokumente, die für die Machthaber eine wichtige, propagandistische Funktion erfüllten. Die realisierten Briefmarken sind bekannt, doch welcher Entwurfs- und Auswahlprozess ging dem Druck voraus? Welcher grafische Stil, welche Motive wurden bevorzugt, welche Entwürfe wurden abgelehnt? Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von rund 70 Originalen aus der Entwurfssammlung des Archivs für Philatelie Bonn, das ebenso wie das Frankfurter Museum zur Museumsstiftung Post und Telekommunikation gehört.

Entwurf Hitler in ParisDie präsentierten Grafiken sind thematisch zusammengefasst unter den Oberbegriffen „Symbole“, „Stolz des Regimes“, „Meilensteine“, „Menschenbild im Nationalsozialismus“, „Führerkult“ und „Krieg“. Die gezeigten Unikate werden durch kurze Begleittexte kommentiert und demonstrieren eindrucksvoll, wie sich die Nationalsozialisten die propagandistische Wirkung der „Massengrafik Briefmarke“ zu Nutze machten.

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